Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Verträge und Leistungen der JDK Marketing UG (haftungsbeschränkt), Herthastr. 39, 80639 München (nachfolgend "Auftragnehmer") gegenüber ihren Auftraggebern (nachfolgend "Auftraggeber").

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

2. Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Der Vertrag kommt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.

Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer.

3. Leistungsumfang

Der Auftragnehmer erbringt Marketing-Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen:

  • Webdesign und Webentwicklung
  • Social Media Marketing
  • Content Marketing und SEO
  • Lead Generation und Automatisierung
  • CRM-Implementierung und -Betreuung
  • Marketing-Beratung und -Strategie

Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Änderungen oder Ergänzungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer bei der Leistungserbringung zu unterstützen und ihm alle erforderlichen Informationen, Daten und Materialien rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.

Verzögerungen, die durch unzureichende oder verspätete Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. In diesen Fällen können vereinbarte Fristen angemessen verlängert werden.

Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle von ihm zur Verfügung gestellten Inhalte, Texte, Bilder und sonstigen Materialien frei von Rechten Dritter sind und nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nicht anders vereinbart. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.

Bei längerfristigen Projekten können Abschlagszahlungen vereinbart werden. Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Zahlungsverzug die weitere Leistungserbringung bis zur vollständigen Begleichung offener Forderungen einzustellen.

6. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke (Websites, Grafiken, Texte, Konzepte etc.) sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftraggeber erwirbt nach vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung ein zeitlich und räumlich unbeschränktes, nicht-exklusives Nutzungsrecht für die vereinbarten Zwecke.

Die Weitergabe von Arbeitsergebnissen an Dritte oder die Nutzung für andere als die vereinbarten Zwecke bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die für den Auftraggeber erstellten Arbeiten zu Referenzzwecken zu verwenden und auf seiner Website bzw. in seinen Geschäftsunterlagen zu veröffentlichen.

7. Gewährleistung

Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nach bestem Wissen und Gewissen sowie nach den anerkannten Regeln der Technik. Eine Gewähr für den wirtschaftlichen Erfolg der Marketing-Maßnahmen kann jedoch nicht übernommen werden.

Mängel sind vom Auftraggeber unverzüglich nach Entdeckung schriftlich zu rügen. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nachbesserung. Erst wenn die Nachbesserung fehlschlägt oder unzumutbar ist, kann der Auftraggeber Minderung oder Rücktritt verlangen.

Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme der Leistung.

8. Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei arglistigem Verschweigen von Mängeln und soweit der Auftragnehmer eine Garantie übernommen hat.

9. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und nur für die Zwecke des Vertrages zu verwenden.

Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

10. Laufzeit und Kündigung

Projektbezogene Verträge enden mit vollständiger Leistungserbringung und Zahlung. Dauerschuldverhältnisse (z.B. laufende Betreuung) können mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden, sofern nicht eine andere Kündigungsfrist vereinbart wurde.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:

  • Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen
  • Schwerwiegender Verletzung vertraglicher Pflichten
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen einer Partei

11. Datenschutz

Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere der DSGVO. Nähere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: Januar 2026