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Onepager Website: Was ist das, wann reicht er, und Beispiele

Was ein Onepager ist, für wen er reicht, was er kostet und wann eine mehrseitige Website die bessere Wahl ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Onepager ist eine Website, die alle Inhalte auf einer einzigen Seite zeigt und Besucher durch Scrollen führt.
  • Er reicht, wenn Sie wenige Leistungen haben und Besucher vor allem zu einer Anfrage führen wollen.
  • Bei Google ist ein Onepager möglich, aber eine einzige Adresse erschwert das Ranking für mehrere Suchbegriffe.
  • Eine mehrseitige Website ist besser, wenn jede Leistung oder jeder Ort für einen eigenen Suchbegriff gefunden werden soll.
  • Bei JDK Marketing kostet der Onepager ab 1.000 € plus 30 € im Monat für Hosting und Betreuung, und er lässt sich später zur mehrseitigen Website ausbauen.
Inhalt
  1. Was ist ein Onepager?
  2. Wann reicht ein Onepager?
  3. Wo stößt ein Onepager an Grenzen?
  4. Wird ein Onepager bei Google gefunden?
  5. Wie ist ein guter Onepager aufgebaut?
  6. Onepager oder mehrseitige Website?
  7. Was kostet ein Onepager bei JDK Marketing?

Eine Onepager Website zeigt alle Inhalte auf einer einzigen Seite, die Besucher durch Scrollen lesen. Sie reicht, wenn Sie wenige Leistungen haben und Besucher vor allem zu einer Anfrage führen wollen. Für viele Leistungen und unterschiedliche Suchbegriffe ist eine mehrseitige Website besser, weil jede ihrer Seiten für einen Begriff gefunden werden kann.

Dieser Artikel erklärt, was ein Onepager ist, für wen er reicht, wo er bei Google an Grenzen stößt und wie er aufgebaut sein sollte. Am Ende steht, was ein Onepager bei JDK Marketing kostet.

Was ist ein Onepager?

Ein Onepager ist eine Website, auf der die Inhalte auf einer einzigen Seite angezeigt werden. So beschreibt es auch Wix. Besucher scrollen von oben nach unten, ein Menü springt per Anker zu einzelnen Abschnitten statt zu Unterseiten. Gemeint ist hier die Website, nicht das einseitige Informationsblatt für Präsentationen.

Typische Abschnitte sind ein Einstieg mit Ihrem Angebot, die Leistungen, Referenzen, ein Block über das Unternehmen und am Ende der Kontakt. Alles liegt unter einer Adresse, etwa firma.de.

Wann reicht ein Onepager?

Ein Onepager reicht, wenn sich Ihr Angebot kurz und klar darstellen lässt und Besucher vor allem eine Aufgabe haben: Sie anrufen oder anfragen. Wix nennt als Beispiele Portfolios, Events, Kampagnen und Unternehmenspräsentationen. Auch ein Betrieb mit zwei oder drei Leistungen kann gut mit einer Seite auskommen.

Laut Wix hat das Format weitere Vorteile. Die Nutzerführung ist klar, weil alles auf einer Seite liegt, Seitenwechsel entfallen, und auf dem Smartphone ist Scrollen intuitiver als eine komplexe Navigation. Auch die Pflege ist einfacher, weil es nur eine Seite zu aktualisieren gibt. Wer erst einmal schnell online sein möchte, startet mit einem Onepager gut.

Wo stößt ein Onepager an Grenzen?

Die Grenze liegt bei Inhalten und bei Google. Nach Wix hat ein Onepager begrenzte SEO-Möglichkeiten, weil nur eine Adresse existiert und das Ranking für mehrere Suchbegriffe erschwert. Die interne Verlinkung ist eingeschränkt, und komplexe Inhalte haben wenig Platz. Bei vielen Inhalten wird die Seite lang und unübersichtlich.

Google empfiehlt im Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung einen Titel, der für die Seite einzigartig ist und ihren Inhalt genau beschreibt, und eine Beschreibung, die für eine bestimmte Seite eindeutig ist. Ein Onepager hat davon nur einen Satz, der Ihr ganzes Angebot abdecken muss. Große Online-Shops, Nachrichtenportale oder Blogs mit vielen Unterseiten gehören laut Wix auf eine klassische Website.

Wird ein Onepager bei Google gefunden?

Ja, ein Onepager kann bei Google gefunden werden. Laut Wix kann ein Onepager bei Google ranken, und der Anbieter empfiehlt klare Abschnittsüberschriften mit wichtigen Begriffen sowie Anker-Links. Schwierig wird es erst, wenn Sie mit einer Adresse für viele verschiedene Leistungen oder Orte gefunden werden wollen.

Ein Beispiel: Wer in München nur „Elektriker“ anbietet, kann mit einer Seite arbeiten. Wer zusätzlich Photovoltaik, Wallboxen und Notdienst in drei Städten anbietet, braucht für jeden dieser Suchbegriffe besser eine eigene Seite. Dann kann jede Seite einen eigenen Titel und eine eigene Beschreibung bekommen. Wie Suchmaschinenoptimierung insgesamt funktioniert, erklärt der Leitfaden Was ist SEO?.

Wie ist ein guter Onepager aufgebaut?

Ein guter Onepager folgt den Fragen Ihrer Kunden von oben nach unten. Er nennt oben, was Sie anbieten und für wen, belegt es mit Referenzen und endet bei einer klaren Aufforderung zur Anfrage. Jeder Abschnitt bekommt eine eigene Überschrift, die den Inhalt und, wo es passt, den Suchbegriff nennt.

  1. Einstieg: Was bieten Sie an, für wen, und wie nehmen Interessenten Kontakt auf?
  2. Leistungen: Jede Leistung mit einer Überschrift und wenigen Sätzen.
  3. Referenzen: Beispiele aus Ihrer Arbeit, auf die Interessenten vertrauen können.
  4. Über das Unternehmen: Wer steht dahinter, wo sitzen Sie, was zeichnet Sie aus?
  5. Kontakt: Formular, Telefon und Adresse, am besten mit einem Knopf, der schon oben im Menü sichtbar ist.

Technisch zählt die Ladezeit. Google nennt auf web.dev als gute Werte, dass der größte Seitenbereich innerhalb von 2,5 Sekunden lädt, die Reaktion auf Eingaben höchstens 200 Millisekunden dauert und sich das Layout kaum verschiebt (höchstens 0,1). Gemessen wird am 75. Perzentil. Lange Seiten mit vielen großen Bildern geraten dabei schnell unter Druck. Verwenden Sie für das Menü echte Links mit href-Attribut, denn Google kann URLs aus Elementen ohne dieses Attribut nicht zuverlässig auslesen.

Onepager oder mehrseitige Website?

Die Wahl hängt von der Zahl Ihrer Leistungen und davon ab, wie Kunden Sie suchen. Wenige Leistungen und ein klares Ziel sprechen für den Onepager. Mehrere Leistungen, mehrere Orte oder viel Erklärungsbedarf sprechen für eine mehrseitige Website mit einer eigenen Seite je Thema.

KriteriumOnepagerMehrseitige Website
LeistungenWenige, kurz erklärtViele oder erklärungsbedürftige
Suchbegriffe bei GoogleEine Adresse für allesEine Seite je Leistung oder Ort
PflegeEine SeiteMehrere Seiten, mit CMS selbst änderbar
WachstumWird irgendwann langSeiten lassen sich ergänzen
Preis bei JDK Marketingab 1.000 €ab 2.500 €

Beide Wege lassen sich verbinden: Viele starten mit einem Onepager und bauen später aus, sobald mehr Leistungen oder Orte dazukommen. Eine Übersicht darüber, welche Seiten eine Unternehmenswebsite braucht, gibt der Leitfaden Website planen. Wer den ersten Entwurf mit einem KI-Werkzeug erzeugen möchte, findet Möglichkeiten und Grenzen im Artikel Website mit KI erstellen.

Was kostet ein Onepager bei JDK Marketing?

Der Onepager kostet bei JDK Marketing ab 1.000 €, dazu kommen 30 € im Monat für Hosting und Betreuung. Er enthält eine Seite mit allem, was Kunden für eine Anfrage brauchen, ist für das Handy gestaltet und hat ein Kontaktformular. Cookie-Hinweis und Datenschutzerklärung richten wir sauber ein.

Dazu kommen Grundlagen für Google: Seitentitel, Beschreibungen und strukturierte Daten. Wächst Ihr Angebot, wird daraus die mehrseitige Website ab 2.500 € mit eigener Seite je Leistung und einem CMS, mit dem Sie Texte und Bilder selbst ändern. Alle Pakete im Vergleich stehen auf der Seite Webdesign Preise, Beispiele unter Referenzen.

Die Kosten im Überblick, einschließlich der laufenden Posten, zeigt der Artikel Was kostet eine Website?. Ob ein Onepager oder mehr zu Ihrem Betrieb passt, sagen wir Ihnen in der kostenlosen Analyse.

Häufige Fragen

Was ist ein Onepager?
Ein Onepager ist eine Website, auf der alle Inhalte auf einer einzigen Seite stehen. Besucher scrollen von oben nach unten, ein Menü springt per Anker zu den Abschnitten. Typisch sind Einstieg, Leistungen, Referenzen und Kontakt unter einer Adresse, ohne Unterseiten für die Inhalte.
Für wen eignet sich ein Onepager?
Für Unternehmen mit wenigen Leistungen, die Besucher zu einer Anfrage führen wollen, außerdem für Portfolios, Events und Kampagnen, die Wix als Beispiele nennt. Große Shops, Nachrichtenportale und Blogs mit vielen Unterseiten brauchen eine klassische Website.
Was kostet eine Onepager Website?
Bei JDK Marketing kostet der Onepager ab 1.000 €, dazu kommen 30 € im Monat für Hosting und Betreuung. Die mehrseitige Website mit eigener Seite je Leistung beginnt ab 2.500 €. Die kostenlose Analyse klärt, welches Paket zu Ihrem Betrieb passt.
Ist ein Onepager schlecht für SEO?
Nicht grundsätzlich. Laut Wix kann ein Onepager bei Google ranken. Mit nur einer Adresse ist es aber schwerer, für mehrere Suchbegriffe gefunden zu werden, und die interne Verlinkung ist eingeschränkt. Für viele Leistungen oder Orte eignet sich eine mehrseitige Website besser.
Kann ich einen Onepager später erweitern?
Ja. Viele starten mit einem Onepager und ergänzen später eigene Seiten für Leistungen oder Orte. Bei JDK Marketing wird daraus die mehrseitige Website, die ab 2.500 € beginnt und ein CMS zum Selbstpflegen enthält. Was Sie dafür brauchen, klären wir in der kostenlosen Analyse.

Quellen

  1. Wix.com: Was ist ein Onepager und wie kannst du einen erstellen? (2026). Abgerufen am 19. Oktober 2026.
  2. Google Search Central: Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) (2025). Abgerufen am 19. Oktober 2026.
  3. Google Search Central: SEO-Best-Practices für Links (2026). Abgerufen am 19. Oktober 2026.
  4. Google web.dev: Web Vitals (2025). Abgerufen am 19. Oktober 2026.

Karim Abidi

Geschäftsführer, JDK Marketing

Karim Abidi ist einer von drei Geschäftsführern der JDK Marketing UG in München. JDK erstellt seit 2024 Websites für Unternehmen aller Branchen und macht sie mit SEO bei Google, in Google Maps und in KI-Suchen sichtbar.

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